Wie man eine Axt richtig pflegt/ölt

Habt ihr eine teure Axt, oder möchtet ihr einfach nur lange Freude an ihr haben, so solltet ihr sie richtig pflegen. Leider werden Äxte viel zu oft einmal im Jahr benutzt und dann einfach wieder verstaut. So setzen sie nicht nur Rost an, sie auch das Holz des Stiels leidet darunter.

Seid ihr im Besitz einer Axt eines Premiumherstellers, so ist euch vielleicht aufgefallen, dass diese eine ölige Schneide hatte.

Dies ist natürlich kein Zufall, denn Öl schützt die Oberfläche eurer Axt vor Rost.

Möchtet ihr eure Axt also immer möglichst gut schützen, solltet ihr sie nach jeder Benutzung einölen.

Benutzt ihr sie täglich, müsst ihr sie natürlich nicht jeden Tag einölen. Es reicht, wenn ihr sie dann ölt, wenn ihr sie länger nicht mehr benutzen werdet – zb im Winter.

Das Öl muss kein besonderes Öl sein. Immerhin ist die Schneide der Axt auch nur Eisen – wenn auch gehärtet.

Ihr könnt dazu praktisch jedes Öl verwenden, das ihr habt – von Speiseöl bis zum Motoröl. Dies schreibt auch Gransfors, es gilt also auch für die Top Äxte da draußen.

Anders sieht es bei dem Stiel aus. Ist dieser aus Kunststoff, müsst ihr ihn gar nicht behandeln, dieser ist praktisch wartungsfrei.

Holzstiele solltet ihr mit einem Holzöl behandeln. Auch dafür muss es nichts Besonderes sein, es reicht, wenn ihr eines aus dem Baumarkt nehmt, vielleicht habt ihr sogar eines Zuhause. Teakholzöl, Leinölfirnis etc., die Hauptsache ist, dass es das Öl schonend pflegt.

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